Mallorca · Ostküste
Eine alte Finca im Osten Mallorcas, oberhalb von Son Macià. Kein Pool, kein Programm — nur Stille, Natur und die Zeit, die man sonst nie hat.
Die Finca
Zwischen Manacor und Felanitx, irgendwo oberhalb von Son Macià, steht dieses Haus herum. Nicht spektakulär. Kein Infinitypool. Kein „Luxury Retreat". Dafür Mandelbäume, Kakteen, Wind in den Palmen und ein Blick, der abends einfach nicht aufhören will.
Man kommt an, stellt die Taschen ab und merkt relativ schnell: Hier muss gerade eigentlich gar nichts.
Das Haus selbst ist einfach gehalten. Ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer mit zwei Betten und einer Couch. Platz für vier bis sechs Menschen — vorausgesetzt, man mag sich zumindest ein kleines bisschen.
Die Terrasse ist halb überdacht. Sehr gut für lange Frühstücke oder den seltenen mallorquinischen Regentag. Und dann wäre da noch die Außenküche — die sorgt zuverlässig dafür, dass man plötzlich freiwillig Gemüse grillt und nachts um halb elf noch Pasta kocht. Unter freiem Himmel schmeckt ohnehin alles etwas schlauer.
Ausstattung
Die Finca hat ziemlich genau das, was man braucht. Und erfreulicherweise sehr wenig von dem, was niemand braucht.
WLAN gibt's natürlich trotzdem. Man muss ja nicht gleich komplett aussteigen.
Lage
Das hier ist nicht die Seite der Insel mit Beachclubs und lautem Weißwein. Zum Glück.
Der Osten Mallorcas ist eher leise. Kleine Straßen durch Olivenhaine. Wochenmärkte. Dörfer, in denen Menschen tatsächlich noch wohnen und nicht nur Aperol trinken.
Und nachts? Wirklich dunkel. Keine Hotellichter. Kein Glimmen am Horizont. Nur Himmel. Und erstaunlich viele Sterne, sobald man das Handy endlich weglegt.
Son MaciàFünf Minuten entfernt. Eine Bar, eine Bäckerei, ein paar Gassen. Mehr braucht es erstaunlich oft nicht.
Manacor & FelanitxZwei lebendige Marktstädte mit Restaurants, Supermärkten und genau der richtigen Menge Alltag.
OstküsteCala Mendia, Porto Cristo, Cala Millor. Klares Wasser, kleine Buchten und deutlich weniger Selbstdarsteller als im Südwesten.
Palma & FlughafenEtwa eine Stunde entfernt. Genug Abstand, damit der Urlaub überhaupt erst Urlaub wird.
SonnenuntergängePassieren hier jeden Abend. Und reißen trotzdem nie ab.
Anfahrt
Von Palma aus etwa eine Stunde nach Osten — auf der Autobahn bis Manacor, dann auf kleinen Straßen weiter Richtung Son Macià. Der Trubel der Insel bleibt hinter einem. Die rote Linie zeigt den Weg.
Gut zu wissen
Die Finca Bella Vista läuft größtenteils über Solar und Gas. Strom und Wasser funktionieren zuverlässig — man geht nur ein bisschen bewusster damit um. Solarstrom ist wunderbar, aber kein Zaubertrick: Ein 2.000-Watt-Föhn im Dauereinsatz ist hier ungefähr so sinnvoll wie Schneeketten im August. Kurz föhnen geht natürlich. Stundenlange Styling-Sessions eher nicht. Nach zwei Tagen fühlt sich dieser etwas bewusstere Umgang mit Energie ohnehin vernünftiger an als zuhause.
Im Haus liegen Karten, Restauranttipps und ein paar handgeschriebene Empfehlungen herum. Die guten Strände verraten wir natürlich nicht alle sofort.
Im Garten wachsen je nach Saison Feigen, Mandeln und Kakteenfrüchte. Fahrräder gibt es ebenfalls — ohne Garantie auf Tour-de-France-Technik, aber meistens erstaunlich motiviert.
Und sonst so? Morgens Kaffee auf der Terrasse. Abends Grillen unter freiem Himmel. Dazwischen diese mallorquinische Langsamkeit, die man nach drei Tagen plötzlich mit nach Hause nehmen möchte.
Eindrücke








Kontakt
Die Finca Bellavista ist ein Rückzugsraum für Menschen, die Ruhe suchen und das Einfache schätzen. Wenn dich dieser Ort anspricht, schreib uns gern ein paar Zeilen.
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